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Fazit zum Blog
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- Category: Ambient Intelligence | Ubiquitous Computing
- Published on Sunday, 15 January 2012 19:47
- Written by Fabian
- Hits: 41
Zuerst möchte ich sagen, dass mir die Bearbeitung des Themas über einen längeren Zeitraum hinweg sehr viel Spass gemacht hat. Ich durfte ein sehr interessantes Thema näher kennenlernen und verbrachte sehr viele Stunden damit, teilweise bis in die frühen Morgenstunden hinein, Artikel im Internet zu lesen, Videos anzuschauen und auch die eine oder andere App auf meinem Telefon auszuprobieren. Auch die Ausarbeitung der Präsentation bzw. der Lektion zu diesem Thema machte mir sehr viel Spass.
Das Blogschreiben hingegen war für mich sehr mühsam und nervenaufreibend. Ich Erfuhr in diesem Semester, dass ich mit keiner einzigen Faser meines Körpers als Blogger zu gebrauchen bin. Irgendwie konnte ich nie den Bloggingstil nachvollziehen. Mehrere kleinere Artikelchen zu einem Thema zu schreiben widersprach einfach meiner Natur. Weder konnte ich einen geeingenteten Schreibstil finden noch den geeigenten Inhalt identifizieren. Vorallem bei einem doch recht komplexen Thema wie das meine war ich niemals mit einem Eintrag zufrieden. Trotz Workflow und sogar speziel für diese Aufgabe erarbeitete Desktopumgebung (KDE Activities) konnte ich die Anzahl geposteter Blogeinträge nicht erhöhen, da ich niemals wirklich mit den Einträgen zufrieden war und sich daher immer mehr unfertige Blogposts sammelten die sich mit der Zeit überschnitten, redundant oder einfach nur grausam schlecht waren. Schlussendlich musste ich dann einfach eine Bestof zusammenstellen, indem ich die ganzen einzelnen Einträge teilweise zusammenführte, aussortierte oder einfach auf gut Glück in ihrem originalzustand veröffentlichte. Dies beanspruchte die meiste Zeit des heutigen Tages, die Deadline für den Blog. Es war eine interessante Erfahrung doch wäre eine schriftliche Ausarbeitung des Themas als Semesterarbeit die von mir preferierte Alternative gewesen. Dementsprechend bin ich allgemein nicht ganz zufrieden mit diesem Blog. Viele Ideen und Entdeckungen die ich gemacht habe konnt ich, damals wie heute, nicht in eine für einen Blog geeignete Form bringen, weshalb mir dieser Blog irgendwie unfertig vorkommt. Zusätzlich hat die seit der Primarschule kollektiv vertretene Meinung meiner Deutschlehrern, ich sollte das Schreiben, nicht nur wegen meiner Legasthenie (ich musste das Wort bezüglich der Rechtschreibung gerade schnell nachschlagen) und meiner Tendenz Sätze bis ins Unendliche zu verschachteln, aber auch einfach wegen einem grundsätzlichem Mangel an Talent, doch lieber anderen Überlassen, die Folge, dass ich mich immer sehr unwohl fühle wenn ich einen von mir verfassten Text einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machenmuss weshalb ich in naher Zukunft diesen Blog auch wieder löschen werde.
Doch scheine ich mit meiner Abneigung gegnüber dem Bloggen innerhalb meiner Klasse eine Minderheit darzustellen. Den meisten in der Klasse gefiel das Bloggen sehr und wurde als interessante und gute Alternative wahrgenommen. Naja, jedem das seine.
Im grossen und ganzen machte mir die Auseinandersetzung mit diesem Thema sehr viel Spass. Es war eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung die ich meiner Meinugn nach mindestens einmal im Leben machen musste. Auch die Vorträge der anderen Studierenden ware sehr interessant und immer eine willkommene Abwechslung zum restlichen Unterricht.
Gefahren: Überwachung
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- Category: Ambient Intelligence | Ubiquitous Computing
- Published on Sunday, 15 January 2012 19:21
- Written by Fabian
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Mittlereweile ist es einleuchtend, dass Ubicomp, AmI und AR ohne Überwachung nicht funktionieren kann. Sei es dur GPS Ortung, Bewegungsmelder oder Kameras, das System braucht Augen und Fühler und seine Umgebung wahrnehmen zu können um die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Doch viele dieser Informationen können auch missbraucht werden. Das wahrscheinlich prominenteste Beispiel ist der Fall um die Firma Carrier IQ. Ein Sicherheitsexperte Namens Trevor Eckhart fand heraus, dass die, als Service Software auf Smartphones installierte Anwendung sehr viele private Informationen ausliest und diese an einen Server weiterleitet. Diese Entdeckungen publizierte er im Internet und wurde von der Firma aufgefordert, diese sofort wieder zu entfernen. Natürlich setzte der Streisand Effekt ein und die ganze Welt erfuhr von den Machenschaften der Firma CarrierIQ. Köpfe rollten, Politiker verlangten Erklärungen und allgemein fühlte sich die halbe Welt, allen voran die iPhone Besitzer, blosgestellt und betrogen. Man wurde, ohne das man selber dazu beitrug, ausspioniert! Dies war ein Eingriff in die Privatssphäre der so nicht toleriert werden konnte. Eine bodenlose Frechheit! (Die ganze Geschichte auf Ars Technica)
Das interessante dabei ist, abgesehen davon dass es sich bei dem Beispiel gar nicht wirklich um eine AmI bzw. Ubicomp Überwachung handelt, dass sehr viele Menschen die meisten Daten, die durch CarrierIQ abgefangen und verwertet wurden, freiwillig, regelmässig und mit sehr viel Enthusiasmus auf diverseste Online Plattformen veröffentlichen. Wo bin ich via Foursquare, Was ist meine Meinung via Twitter, Wie fühle ich mich via Facebook und noch vieles mehr wird tagtäglich von Millionen von Meschen der restlichen Welt mitgeteilt. Natürlich ist das Argument, dass es im Fall CarrierIQ heimlich und ohne Zustimmung und Kontrolle durch den Benutzer geschah valide und rechtfertigte den Zorn vieler Menschen bis zu einem gewissen Maße. Es zeigt aber auch, wie einfach es eigentlich mittlerweile geworden ist, Menschen und ihr verhalten auszuspionieren. Sein es für Werbezwecke, Serviceleistungen oder gar kriminelle Machenschaften. Je weiter AmI und Ubicomp in unseren Alltag eindringt desto besser und umfänglicher werden wir überwacht. Diese Daten können dann sehr schnell missbraucht werden und stellen somit eine Gefahr dar. Deshalb wird meiner Meinung nach der Datenschutz ein immer wichtigerer Punkt, mit dem wir uns zwingend auseinandersetzen müssen. Es muss ganz klare Regeln geben, wann welche Daten wofür und vorallem von wem eingesehen und benutzt werden dürfen. Diese Regeln sollte dabei so aufgebaut sein, dass sich der Konsument gewisser Dienstleistungen, also die Datenproduzenten bzw. die Datenlieferanten, dabei nicht in ihrer Privatssphäre gestöhrt fühlen.
Doch auch nur die Tatsache, dass wir überwacht werden birgt Gefahren. Ein Mensch der sich beobachtet fühlt verhält sich auch anders. Teilweise hat dies natürlich einen positiven Effekt der meist von Sicherheitskameras in Läden und Häusern ausgelöst und erwünscht wird. Doch oftmals hat es auch einen negativen Effekt. Der Mensch zieht sich zurück, wird vorsichtiger, versucht unauffällig zu bleiben. Auch dies birgt eine große Gefahr die aber durch geeigneten Datenschutz und manchmal auch einfach durch eine kleinere Revolte gegen ein Technologieeinsatz bzw. dem Vorgehen einer Firma gebändigt werden kann.
Und wieder habe ich dazu ein kleines Video gefunden das allemal sehenswert ist:
Einer der größten Gefahren die von Ubicomp und AmI ausgehen ist also die daraus resultierende Überwachung des einzelnen Menschen. Die Benutzung dieser Daten MUSS eindeutig und klar definiert und bestimmt werden. Und dabei dürfen die Interessen der Firmen nicht denen der Bevölkerung vorangestellt werden. Schliesslich war das Buch 1984 niemals als Gebrauchsanleitung konzipiert.
Gefahren: Abhängigkeit und 7,90 Euro für 15 Meter
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- Category: Ambient Intelligence | Ubiquitous Computing
- Published on Sunday, 15 January 2012 18:27
- Written by Fabian
- Hits: 36
So fantastisch sich diese Technologien rund um Ubicomp, AmI und AR auch anhören mögen, so gefährlich können sie auch sein.
Ubiquitous Computing, Abient Intelligence und Augmented Reality bieten viele Möglichkeiten denn Alltag nicht nur zu vereinfachen aber auch zu optimieren. Doch was passiert, wenn man diese Technnologien plötzlich nicht mehr hat oder sie wegen einem Systemdefekt ausfallen oder es zu Fehlfunktionen kommt?
Ein Beispiel dass mir dabei immer wieder einfällt war ein Erlebnis als mein Smartphone defekt war, ich es deswegen einschicken musste, nur ein "billiges" und "normales" Ersatzhandy bekam und dies über mehrere Wochen ("Ja, tut uns Leid, aber anscheinend ist Ihr Handy beim transport kurzzeitig verlohren gegangen") benutzen musste.
Ich wohnte damals noch in München. Und obwohl ich schon mehrere Jahre in der Stadt gewohnt hatte waren mir doch nicht alle Strassen und Viertel bekannt.
Eines Tages musste ich dann irgendwo hin. Ich kann mich nicht mehr ganz genau erinnern wohin, aber es lag in einem mir unbekannten Teil der Stadt. Kurz im Internet nach der Straße und der Hausnummer nachgeschaut und mit welcher Linie ich am schnellsten dort hin komme und schon war ich auf dem Weg. An der Zielstation angekommen zückte ich mein Handy um Google Maps zu starten und musste feststellen, dass ich ja gar kein Smartphone mehr besitze. Ich konnte telefonieren und SMS schreiben, doch wer braucht das den schon?! Ich brauchte mein Internet! Ich brauchte meine Apps! Ohne die war ich im wahrsten Sinne des Wortes verlohren. Ich musste also nochmals in die U-Bahn Station runter und mir einen Kartenausschnitt der Umgebung anschauen. Zwar hatte ich eine Kamera im Handy und machte daher ein Foto der Karte, doch leider war der Bildschirm dermassen klein und pixelig, dass das Foto der Karte sich als absolut nutzlos erwies und ich 6 mal nach dem Weg nachfragen musste, davon wurde ich 2 mal ignoriert und einmal in die völlig falsche Richtung geschickt, bis ich endlich mein Ziel erreicht hatte. Natürlich hatten sie schon geschlossen und am nächsten Tag fing der Irrsinn wieder von vorne an, da ich natürlich nicht die nötige Voraussicht besass, mir den Weg zu merken, was auf der anderen Seite wahrscheinlich gar nicht möglich gewesen wäre, da ich am Tag davor höchstwahrscheinlich um mein Ziel kreisend entgegengerückt bin. Also gab ich dann, die Öffnungszeiten im Kopf, meine Suchen nach ca. 30 Minuten wieder auf, stieg in ein Taxi ein und nannte mein Ziel. Der Taxifahrer fuhr, ohne irgendwelchen Kommentar, zehn Meter der Strasse entlang, bog and der Kreuzung ab und lies mich ca. 15 Meter von meinem Einstiegspunkt entfernt, mit dem Aussage "Da wären wir! Das macht dann 7 Euro 90" wieder aussteigen.
Mir ist gerade wieder eingefallen wohin ich damals wollte: Es war der Konsumentenschutz bei dem ich mich wegen den langen Reparaturwartezeiten meines Smartphones beklagen wollte.
Diese Technologie bietet einem also sehr viele Möglichkeiten, sein Leben zu vereinfachen, doch verlassen wir uns immer mehr auf diese und sind dann auch völlig hilflos wenn sie uns einmal nicht zur Seite stehen. Smartphones mit Internetzugang und all den schönen Apps sind zwar eine enorme Erleichterung im Alltag doch sollte wir niemlas vergessen auch einen Plan B zu haben, falls wir unser Smartphone mal nicht habe. Mein Plan B ist mein altes Smartphone das ich jederzeit als Ersatzgerät einsetzen kann. Alles andere wär zu Steinzeit!
Blick in die Zukunft: Das intelligente Haus
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- Category: Ambient Intelligence | Ubiquitous Computing
- Published on Sunday, 15 January 2012 17:49
- Written by Fabian
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Ein Haus das einem die meiste Arbeit abnimmt und jeden Wunsch von den Lippen abliest. Wer träumte nicht schon mal davon?
Zwar müssen wir auf ein Smart House wie SARAH aus der Serie Eureka noch ein bisschen länger warten, doch sind ähnliche Technologien heutzutage schon vorhanden.
So gibt es heute schon sogenannte Home Automation Systems (Home Automation Units and Systems = HAUS :P ) die gewisse Aufgaben übernehmen bzw. das Haus um eine zusätzliche Technologie erweitert, die zusammen mit der Einbruchssicherung von den Bewohnern als zu kompliziert empfunden und damit ausgeschaltet gelassen wird...
Das wohl bekannteste System ist das der Firma X10. Damit lassen viele Aspekte des eignen Hauses bzw. der eigenen Wohnung automatisieren bzw. überwachen.
Eine andere Lösung, die ich per Google Ads gefunden habe, ist myGEKKO. Es hat nicht lange gedauert bis mich das System überzeugt hat. Irgendwie erscheint es einfach runder und besser aufeinander abgestimmt.
Doch was kann so ein Home Automation System? Wie gesagt überwacht ein solches System das ganze Haus und steuert es auch. Zum Beispiel wäre folgendes Szenario möglich: Es fängt an zu regnen. Das Haus erkennt dies und schliesst automatisch alle Dachfenster. Sollte es gar ein Sturm sein, würde auch die Markise automatisch eingezogen. Zusätzlich wird auch die Niederschlagsmenge gemessen und basierend auf diesem Wert, den Betrieb der Bewässerungsanlage im Garten verkürzt, verzögert oder ganz ausgesetzt. Aber auch Heizung, Alarmanlage und vieles mehr lassen sich auf diese Art und Weise konfigurieren und steuern. Die Heizung würde das Haus nur ab einer bestimmten Aussentemperatur beheizen und die Alarmanlage würde, gekoppelt mit der Lichtsteuerung, bei Abwesenheit, ein bewohntes Haus simulieren.
Man kann nur hoffen, dass bald Standards für solche Systeme ausgearbeitet werden damit Module verschiedener Hersteller zusammenarbeiten können. Somit würde eine größere Konkurenz zwischen den Anbietern entstehen und damit nicht nur die Preise solcher Systeme senken aber auch hoffentlich ein Innovationsschub in diesem Bereich erzielen.
Ich persönlich werden mein erstes Haus sicher mit einer solchen Technologie ausstatten bzw. eine zukünftige Ausstattung mit einem solchen System bei der Planung berücksichtigen.
Update: SARAH tweetet auch: Sarah@twitter
Blick in die Zukunft: Smart Cities
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- Category: Ambient Intelligence | Ubiquitous Computing
- Published on Sunday, 15 January 2012 16:36
- Written by Fabian
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Ein recht populäres Szenario die sich die Wissenschaftler ausgedacht haben ist die intelligente Stadt. Vereinzelt finden wir heute schon Anwenungen in diesem Bereich.
So zum Beispiel der intelligente Wärmezähler. Dabei wird die verbrauchte Heizenergie per Messstation abgelesen und per Funk übermittelt. Besonders intelligent ist dies jedoch noch nicht. Man stellt sich aber folgendes Szenario vor: Der Wärmezähler übermittelt die Daten nicht nur monatlich oder gar jährlich, sondern im Minutentakt. Dies würde z.B. der Fernwärmevertriebsgesellschaft die Möglichkeit bieten, auszulesen, wo gerade wie viel Wärme benötigt wird, oder wo es ev. ein Leck in den Zuleitungsrohren geben könnte. Das Ergebnis wäre eine effizientere und dadurch billigere Distribution. Dies ist aber nicht nur mit Fernwärme möglich. So genannte Smart Grids funktionieren nach dem gleichen Prinzip doch überwachen den Stromverbrauch. Dadurch wäre eine optimale Stromverteilung aber auch Stromproduktion möglich.
Ein weiterer Aspekt der ganzen Smart City Idee ist die Transport- und Strassenüberwachung. Dabei werden nicht mehr nur die Verkehrskameras und -sensoren eingesetzt um den Verkehrsfluss in einer Stadt zu überwachen, sondern auch auch die Smartphones der Stadtbewohner. Dies würde zum Beispiel den öffentlichen Verkehrsbetrieben die Möglichkeit bieten, größere Ansammlungen von Passagieren an einer Haltestelle zu erkennen um zusätzliche Busse auf der Linie einzusetzen.
Aber auch der PKW Verkehr könnte optimiert werden. Da, einfach mal angenommen, jedes Fahrzeug in der Stadt geortet werden kann ist es auch möglich Echtzeitdarstellungen des Verkehrsflusses in der Stadt darzustellen. Mögliche Engpässe und Staus können somit frühzeitig erkannt und durch geschickte Schaltung der "intelligenten" Ampeln, aber auch in Koordination mit den Navigationssystemen der Autos und per Radiomitteilungen, verhindert werden.
Update: Ich habe auf Youtube ein kleines Video gefunden dass die Idee der Smart Cities schön erklärt und darstellt. Dabei werden nicht nur die von mir erwähnten Konzepte beschrieben aber auch ein paar neue.
Präsentation
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- Category: Ambient Intelligence | Ubiquitous Computing
- Published on Sunday, 15 January 2012 13:29
- Written by Fabian
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Heute musste ich mein Thema "Ubiquitous Computing und Ambient Intelligence" der Klasse präsentieren. Ziel war es ein ca. 45' Lernlektion|Lehrlektion zu erstellen mit einer Übungsaufgabe, Gruppenübung oder ähnliches.
Da ich meine Klasse gut kenne, war mir von Anfang an klar, dass ich es irgendwie schaffen musste, die Lektion so wenig technikorientiert wie möglich zu gestallten. Glücklicherweise bot mir das Thema auch diese Möglichkeit. Anstatt einer technischen Lektion zum Thema RFIDs mit Flowcharts und Statistiken entschied ich mich, diese Lektion möglichst lebensnah zu gestallten. Natürlich musste ich die einzelnen Begriffe "Ubiquitous Computing", "Ambient Intelligence" und "Augmented Reality" erklären, doch versuchte ich dies möglichst oberflächlich und mit Beispielen zu tun. Die Klasse sollte sich ein Bild der Technologie machen können ohne dabei verwirrt zu werden. Dies war mein Ziel und ich glaube ich habe es auch ganz gut geschafft.
Ein überraschender Erfolg war auch meine Gruppenübung. Als Übung überlegte ich mir eine Schnitzeljagd mit QR Codes. Die Klasse teilt sich dafür in Gruppen auf und scannt einen QR Code im Klassenzimmer. Dieser QR Code beinhaltet einen Link zu einem Hinweis, wo sich der nächste QR Code befinden könnte. Da die Übung nicht zu lange dauern durfte gab es nur vier Stationen. Meinem Eindruck nach machte es der Klasse viel Freunde und wurde von jedem sehr positiv aufgenommen.
Ich glaube meine Lektion ist bei der Klasse gut angekommen und auch der Dozent war zufrieden mit der Art und Weise wie ich die Lektionen geplant und durchgeführt habe. Jetzt bin ich mal sehr auf das Feedback des Dozenten gespannt.
MS Touchpack auf dem Wetab und eine mögliche Irrelevanz der MS Surface Technologie
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- Category: Ambient Intelligence | Ubiquitous Computing
- Published on Sunday, 15 January 2012 12:51
- Written by Fabian
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Ich habe von der Uni ein Wetab zum testen|spielen bekommen. Das Wetab ist ein Tablet Computer der Firma Neofonie wie das iPad oder das Samsung Galaxy Tab das auf Meego basiert. Obwohl das Meego Betriebssystem ganz ok ist, liegt meiner Meinung nach die Stärke des Wetabs darin, dass es sich eigentlich um einen ganz "normalen" PC handelt. Man kann also Windows oder auch Linux auf dem Wetab installieren.
Natürlich habe ich gleich mal eine Linux Live Version mit KDE Plasma Active ausprobiert. Plasma Active ist eine speziel für Touchscreens optimierte KDE Veriante. Leider war es nicht sehr beeindruckend da es sich immer noch um eine Alpha Version handelte und dementsprechend verbugged und laggy war.
Da gerade ein Windows 8 Developer Preview erhältlich war musste ich diese natürlich auch einmal auf dem Wetab installieren. Die Installation erwies sich als unmöglich ohne den Hinweis auf die Magic Bytes die auf dem USB Datenträger gesetzt werden müssen, ohne die das Wetab das Medium nicht als bootbarer Datenträger erkennt. Doch einmal diese Hürde erkannt und überwunden verlief die Installation problemlos. Selbst die fehlende Tastatur und Maus bereiteten keine großen Schweirigkeiten, da Microsoft auch diese Szenario eingeplant hatte.
Die neue Touchoberfläche von Windows 8, die sogenannte Metro UI, war anfänglich ganz interessant, erwies sich aber meiner Meinung nach als doch recht einschränkend.
Soviel zum Wetab.
Nun stellte sich die Frage ob man nicht irgendwie diese Microsoft Surface auf dem Wetab zum laufen bringen konnte. Leider verbrauchte die Windows 8 Installation fast den gesamten Speicherplatz weswegen ich das schlankere Windwos 7 in der 32 Bit Version installieren musste. Dannach konnte man das Windows Touch Pack installieren, das zwar nicht ein vollwertiges Microsoft Surface darstellt, aber doch einen netten Einblick in die Software erlaubt. Man hat einen 3D Bing Globus den man mit den Fingern steuern kann, diverse kleine touchoptimierte Spiele und natürlich auf Malapplikationen. Aber nichts weltbewegendes, geschweige denn etwas was nicht jeder Smartphonebesitzer nicht schon auf seinem Telefon hat.
Dies dämpfte natürlich meine Euphorie bezüglich Microsoft Surface eröffnete mir aber auch neue Gedankenstränge: Was genau unterscheidet nun diese Microsoft Surface Technologie von sagen wir mal Android oder iOS? Ist das Samsung SUR40, der Microsoft Surface Tisch, nur ein übedimensionierter Tablet PC? Braucht es sowas überhaupt oder wäre die billigere Lösung nicht einfach kleine Apps für das eigene Smartphone?
Wenn man es so betrachtet, ist Microsofts Surface Technologie eigentlich nur ein Luxusgut ohne einem exklusiven Anwendungsgebiet. Auf der anderen Seite können auch Stuhbepolsterungen in die gleiche Kategorie eingeteilt werden und dennoch sind sie heute in unserer Gesellschaft alltägich und sehr populär. Es geht ganz gut ohne doch mit ists dann doch bissl angenehmer.
Ich glaube, dass Microsoft ganz gut beraten wäre sogennante Cushion-Keyattributes zu identifizieren und veruchen würde, diese auf ihr eigenes System zu portieren. Die wichtigsten wären aus meiner Sicht:
- modifizierbar
- universell einsetzbar
- offene Schnittstellen
- und natürlich köstengünstig

